Die Bürgermeisterin informiert:

Bürgermeisterin Birgit Förster

„Die Hitzewelle rollt an“…
So lautete eine Schlagzeile der letzten Tage und gleichzeitig mussten wir auch wieder von den Meldungen der Starkregenereignisse lesen.

Grund genug, das Thema näher zu beleuchten und Ihnen einen kleinen Einblick in unser Kanalsystem zu gewähren und mal unter die Straßen und Wege der Gemeinde abzutauchen:

Die Abwasserbeseitigung Niefern-Öschelbronn wird seit 01.01.1997 als Eigenbetrieb
geführt. Zweck des Eigenbetriebes ist es, das im Gemeindegebiet anfallende Abwasser im Rahmen der bundes- und landesrechtlichen Normen und der Abwassersatzung zu sammeln, zu reinigen und schadlos abzuleiten.

Die Kanäle der Gemeinde sind generell für ein 3-jähriges Regenereignis ausgelegt und entsprechend bemessen. Bei Regenereignissen, wie zuletzt am 03.06.2019 wird diese Jährlichkeit weit überschritten und es kommt daher leider zu Rückstauvorgängen innerhalb des Kanalsystems. Eine flächendeckende Vergrößerung des Querschnitts ist nicht möglich, da das regelmäßig anfallende Abwasser dann nicht mehr abfließen und die Kanäle stinken würden.
„Bewohner“ der Unterwelt würden sich begeistert ausbreiten…

In der Entwässerungssatzung werden von jedem Grundstückseigentümer Maßnahmen zur Rückstausicherung für sein eigenes Grundstück gefordert. Diese Maßnahmen sind umso wichtiger, da es in den letzten Jahren immer häufiger solche Unwetter gab. Wir empfehlen daher insbesondere Rückstauvorrichtungen zu installieren, die Rückstauschäden aus dem Kanal vermeiden können.Hierbei ist auf die Trennung von Regen- und Schmutzwasser zu achten.

Eine besondere Herausforderung ist das plötzlich auftretende Oberflächenwasser bei Starkregenereignissen. Aus diesem Grund werden seit letztem Jahr regelmäßig die Sinkkörbe in den Straßeneinläufen gereinigt und einmal im Monat fährt eine Kehrmaschine durch die Gemeinde um überschüssiges Laub und Schmutz aufzunehmen bevor er in den Kanal gelangt.

Der Gemeinderat hat darüber hinaus bereits im letzten Jahr die Erstellung einer Starkregenrisikokarte in Auftrag gegeben. Zwecks Überlastung der wenigen kompetenten Ingenieurbüros auf diesem Sektor, werden diese Karten für unsere Gemarkung leider frühestens im Herbst 2019 fertig gestellt sein.
Nach Vorliegen der Karten ist das weitere Vorgehen in Bezug auf eine Verbesserung der kritischen Bereiche, die sich aus den Karten ergeben werden, vom Gemeinderat festzulegen.

Mit Wasser hat auch mein nächstes Thema zu tun und hier darf ich Ihnen kurz berichten, dass die Waisen –Entchen der B10-Kreuzung nach liebevoller Pflege bei einem unserer Kollegen zu Hause im geschützten Garten mit Teich wieder in die Freiheit entlassen wurden.


Hier lässt sich´s leben!

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Förster

 

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