So kann regionales und nachhaltiges Engagement aussehen: Landrat überzeugt sich im EDEKA-Markt Niefern

Für ihr großartiges nachhaltiges und soziales Engagement überreichte Landrat Bastian Rosenau dem Ehepaar Ferdinand Krämer und Susanne Krämer-Kuhnle vom EDEKA-Markt Niefern im Beisein von Bürgermeisterin Birgit Förster und dem Geschäftsführer der WFG Joche

Regionalität ist ihnen ganz wichtig: Susanne Krämer-Kuhnle und Ferdinand Krämer, Inhaber des Edeka-Marktes in Niefern. Nahezu 30.000 Artikel haben sie in ihrem Sortiment, darunter zahlreiche regionale Produkte von Versorgern aus der unmittelbaren Umgebung. Das gilt auch für das Fleisch- und Wurstangebot. Neben Bio-Fleisch und Wurstwaren kommen vor allem die selbstgemachten Würste und Maultaschen des gelernten Metzgermeisters Ferdinand Krämer gut bei der Kundschaft an.

Diese belohnt zunehmend auch die Bemühungen von Ehefrau Susanne Krämer-Kuhnle, den Verpackungsmüll zu reduzieren. Wurst, Fleisch, Käse und Fisch können bereits in den eigenen Behältern eingekauft werden. Und auch beim Obst und Gemüse können die Kunden selbst entscheiden, ob sie auf Plastiktüten verzichten und die Waren in Papiertüten, in Mehrwegnetzen oder ganz ohne Verpackung mitnehmen wollen.

Klimafreundlich ist in jedem Fall die große Photovoltaikanlage, die auf dem Dach des Marktes installiert ist und die bereits jetzt einen Teil der benötigten Energie erzeugt. Die Anlage wird in Kürze verdoppelt werden, denn in einem geplanten Erweiterungsbau sollen künftig die selbständig betriebene Bäckerei und ein ansprechender Gastrobereich Platz finden.

Und das alles ist immer noch nicht genug: Beim Besuch des Landrats vor Ort erfuhr dieser auch, dass soziales Engagement hier groß geschrieben wird. Der Betrieb bildet aus, vier Mitarbeiter mit Behinderung sind inklusiv integriert und fünf Flüchtlinge haben dort einen Arbeitsplatz gefunden. „Darüber hinaus bringen sie sich aktiv im örtlichen Gewerbeverein ein, legen Gemüsebeete in Kindergärten an und versorgen wöchentlich über 1.000 Schüler am Ort mit frischem Obst“, berichtet Bürgermeisterin Birgit Förster von den willkommenen Wohltätigkeiten. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung des großartigen Engagements überreichte der sichtlich beeindruckte Landrat dem Ehepaar die große Steinbeis-Medaille des Enzkreises. Auf den Lorbeeren ausruhen konnten sich Susanne Krämer-Kuhnle und Ferdinand Krämer jedoch nicht; schließlich stand der verkaufsoffene Sonntag an und für die beiden war und ist klar, dass sie auch an einem solchen Tag für ihre Kundschaft da sind. 

(enz)

 

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