Sehenswertes rund um Niefern-Öschelbronn und entlang der Eppinger Linien

Entlang dem Wanderweg der Eppinger Linien finden Sie viel Sehenswertes. Wir haben für Sie einige kleine Vorauswahl getroffen und hier für Sie zusammengestellt.

Die Goldstadt Pforzheim

bietet viele Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch lohnt sich u.s. im weltbekannten "Schmuckmuseum" im Reuchlinhaus, mit Schmuckoriginalen aus vier Jahrtausenden. Die Schloss- und Stiftskirche St- Michael, Pforzheims bedeutendstes Baudenkmal (1225 - 1460) und das "steinerne Geschichtsbuch" der Stadt; mit dem Grabmal des Martin Amelius (Achtsynit). Der Wildpark an der Tiefenbronner Straße (Waldrand) lockt mit vielen einheimischen, aber auch exotischen Tieren, mit dem Streichelzoo, den Waldspielplätzen in naturbelassener Umgebung besonders junge Familien und Naturliebhaber an. 

Schmuckmuseum Pforzheim
Das Schmuckmuseum Pforzheim ist ein weltweit einzigartiges Museum zur Geschichte des Schmucks. Rund 2.000 Exponate zeigen die Vielfalt der Schmuckkunst aus 5.000 Jahren von der Antike bis zur Gegenwart. Auch die Geschichte der Schmuckindustrie in der "Goldstadt" Pforzheim wird präsentiert.

In regelmäßigen Sonderausstellungen können die Besucher das Museum immer wieder neu entdecken. Seit Umbau und Wiedereröffnung des Hauses im Frühjahr 2006 sind außerdem Taschenuhren aus er Sammlung des Pforzheimer Uhrenfabrikanten Philipp Weber und ethnografischer Schmuck aus der Sammlung Eva und Peter Herion zu sehen. Bei einer Führung nimmt Sie das Museum gerne persönlich mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Schmuckkunst.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und feiertags: 10.00 - 17.00 Uhr (außer Heiligabend und Silvester)

Preise

  • Erwachsene: 3,00 Euro
  • Ermäßigt: 1,50 Euro
  • bis 14 Jahre frei

Führungen
Für Gruppen bis 25 Personen 48,00 Euro.

Jahnstraße 42
75173 Pforzheim
Telefon: 07231 392126

www.schmuckmuseum.de


Der Wanderweg "Eppinger Linien" in der Region

Der Wanderweg ist vom Schwarzwaldverein und vom Schwäbischen Albverein mit dem Symbol der Chartaque markiert. Er beginnt in Pforzheim bei der Abzweigung des Heuwegs von der Wurmberger Straße (Informationstafel). Den Ausgangspunkt erreicht man mit der Buslinie 61/62.

Vom Ausgangspunkt führt der Weg durch die Ausläufer des Hagenschieß über die Autobahn zur gut erhaltenen Schanz in Niefern. Dort ist der Nachbau der Chartaque zu bewundern. Dann geht es hinter zur Bräuningsmühle, einer ehemaligen Poststation. Weitere Wegstationen sind der Galgenberg und der Schanzkopf.

In Niefern sind die Ev. Kirche St. Marien mit ihrer Lettner und den Fresken und die vom ehemaligen badischen Kanzler Martin Achtsynit im 16. Jahrhundert erbaute Niefernburg in der Nähe der Enz sehenswert.

 Weiter Führt der Weg in den Ortsteil Öschelbronn, der nicht zuletzt durch die schönen Fachwerkhäuser beeindruckt.

Auf dem Schanzkopf, einer Anhöhe zwischen Niefern und Öschelbronn, laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Der Weg führt jetzt auf der Höhe, entlang der teilweise gut sichtbaren Linie, in Richtung Mühlacker. Von hier aus eröffnet sich dem Wanderer ein schöner Blick ins Enztal und ins Heckengäu.

Vorbei an Pinache, einem 1699 - von 80 Waldenserfamilien, die wegen ihres Glaubens aus den piemontesischen Tälern geflüchtet waren - gegründeten Dorf, führt der Weg nach Mühlacker.

In Mühlacker - dort endet die Wanderung - steigt der Weg hoch zur Burg Löffelstelz aus dem 13. Jahrhundert. Der einstige Sitz der Herren von Dürrmenz kann wegen seiner romantischen Silhouette als schönste Burgruine im Enzkreis bezeichnet werden. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bahnhof Mühlacker. Zurück nach Pforzheim nimmt man am besten den Regionalzug.

Wer sich noch ein wenig in Mühlacker umschauen möchte: hier lohnt ein Besuch im Heimatmuseum, untergebracht in der alten Kelter an der Stuttgarter Straße im Zentrum der Stadt. Gezeigt werden bäuerliches und handwerkliches Arbeitsgerät, geologische Funde sowie Funde aus der Steinzeit, der Bronze-, Römer- und Merowingerzeit.

Wer den Weg "Eppinger Linien" weiterverfolgen will, findet von Mühlacker aus den Anschluss an die Strecke durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg über Maulbronn, Sternenfels bis nach Eppingen. Diese insgesamt 40 km lange Strecke kann auch in Teilabschnitten begangen werden. Zum Beispiel von Mühlacker nach Maulbronn (8 km), wo das ehemalige Zisterzienserkloster besichtigt werden kann, das als besterhaltene mittelalterliche Klosteranlage Europas nördlich der Alpen gilt und in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.

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