Öffentliche & Amtliche Bekanntmachungen: Gemeine Niefern-Öschelbronn

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Information zur invasiven Ameisenart ,,Tapinoma Magnum‘‘

icon.crdate02.06.2026

Im Ortsteil Öschelbronn wurde erstmals die invasive Ameisenart ,,Tapinoma magnum‘‘ nachgewiesen. Die Gemeinde informiert Bürgerinnen und Bürger über mögliche Risiken und bittet um Mithilfe bei der Eindämmung der Ausbreitung. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Ameisenart breitet sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland aus. Besonders betroffen sind Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Fachleute warnen vor sogenannten „Superkolonien“, die aus Hunderttausenden, bis Millionen Tieren bestehen können. Die Art nistet überwiegend im Boden, insbesondere in sandigen Bereichen oder unter Pflasterflächen. Bei passenden Voraussetzungen können die Tiere auch in Gebäude eindringen. Gefahr für Infrastruktur Die invasive Ameisenart gilt zwar für Menschen als weitgehend ungefährlich, kann jedoch erhebliche Schäden anrichten. In mehreren Städten kam es bereits zu Problemen an Strom- und Internetleitungen sowie zu Schäden an Gehwegen und Gebäuden. So erkennt man die Ameisenart Die Tiere sind vollständig schwarz und etwa zwei bis vier Millimeter groß und können innerhalb eines Vorkommens unterschiedlich groß sein. Gleich große Tiere deuten häufig auf andere einheimische Arten hin. Typisch sind breite, stark frequentierte, mehrspurige Ameisenstraßen, sowie mehrere Nester in unmittelbarer Nähe. Die einheimischen unproblematischen Arten bewegen sich einspurig. Beim Zerdrücken entsteht häufig ein süßlich-chemischer Geruch. Ausbreitung verhindern Die Gemeinde empfiehlt • Pflanzgefäße und Wurzelballen sorgfältig kontrollieren, da die Ameisen häufig über Pflanzenhandel eingeschleppt werden. • Nahrungsquellen Reduzieren o Müllbehälter gut verschließen o Gartenabfälle ausschließlich über offizielle Sammelstellen entsorgen o Keine organischen Abfälle im Garten lagern o Blattläuse bei Befall reduzieren o Barrieren wie Leimringe oder Kieselgur regelmäßig erneuern • Grünschnitt richtig entsorgen o Schnittgut vor der Entsorgung kontrollieren, da Ameisen häufig im Wurzelbereich nisten. o Rückschnittarbeiten bieten sich besonders in den Wintermonaten an, wenn die Aktivität der Tiere geringer ist. Hinweise zum Umgang Der Umgang mit Tapinoma magnum erfordert je nach Situation unterschiedliche Maßnahmen. • Insektizide Der eigenständige Einsatz von chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen. Handelsübliche Produkte wirken bei großen Kolonien oft nur eingeschränkt und können zudem andere Insekten beeinträchtigen. Fachbetriebe sind hier die geeigneten Ansprechpartner. • Hausmittel Substanzen wie Essig, Zimt oder Natron können kurzfristig wirken, führen jedoch in der Regel nicht zu einer dauerhaften Lösung. • Heißwasser Bei frei zugänglichen Nestern kann heißes Wasser eingesetzt werden, um die Anzahl der Ameisen zu verringern. Dabei ist auf mögliche Schäden an Pflanzen sowie auf die eigene Sicherheit zu achten. • Kieselgur Dieses Pulver entzieht den Ameisen Feuchtigkeit und wird vor allem in Innenräumen oder geschützten Bereichen eingesetzt. Der entstehende Staub sollte nicht eingeatmet werden. • Nematoden Mikroskopisch kleine Fadenwürmer können im Boden angewendet werden und beeinflussen die Entwicklung der Ameisenlarven. Sie gelten als unbedenklich für Menschen und Haustiere und eignen sich insbesondere für Grünflächen. Hinweise für Bürgerinnen und Bürger Wer einen Verdacht auf Tapinoma magnum hat, sollte Fotos der Tiere und ihrer Nester anfertigen und diese zur fachlichen Bestimmung an entsprechende Stellen weiterleiten. Wichtig ist eine eindeutige Identifikation, damit nicht versehentlich heimische Ameisenarten bekämpft werden. Von eigenständigen Einsätzen mit Insektiziden wird ausdrücklich abgeraten. Experten empfehlen stattdessen kontrollierte Maßnahmen wie Heißwasserbehandlungen, Kieselgur oder Nematoden. Verdachtsfälle melden Beobachtungen aus der Bevölkerung tragen dazu bei, die Verbreitung besser zu erfassen. 1. Fotos aufnehmen Platzieren Sie ein kleines Blatt Karopapier (ca. 5 cm) mit einem zuckerhaltigen Lockstoff wie Honig oder Sirup in der Nähe eines Nesteingangs oder einer Ameisenstraße. Nach kurzer Zeit sammeln sich dort meist mehrere Tiere. Fotografieren Sie diese aus verschiedenen Perspektiven (von oben und von der Seite). 2. Bilder überprüfen lassen Senden Sie die Fotos zusammen mit Angaben zum Fundort an das Forschungsprojekt „Tapinoma“ der Naturkundemuseen Stuttgart und Karlsruhe: tapinoma(@)smns-bw.de Sie erhalten eine Rückmeldung zur Artbestimmung. Alternativ gibt es auch eine Meldeplattform: https://artenkenntnis.info/de/anfragen/tapinoma-melden 3. Fund melden Bestätigte Nachweise sollten zusätzlich an die Gemeinde Niefern-Öschelbronn gemeldet werden: E-Mail: osa@niefern-oeschelbronn.de Telefon: 07233 9622-31 / 39 Bitte senden Sie uns den genauen Fundort, die Bestätigung des Museums und Fotos zu.

Information zur invasiven Ameisenart ,,Tapinoma Magnum‘‘

Im Ortsteil Öschelbronn wurde erstmals die invasive Ameisenart ,,Tapinoma magnum‘‘ nachgewiesen. Die Gemeinde informiert Bürgerinnen und Bürger über mögliche Risiken und bittet um Mithilfe bei der Eindämmung der Ausbreitung.

Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Ameisenart breitet sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland aus. Besonders betroffen sind Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Fachleute warnen vor sogenannten „Superkolonien“, die aus Hunderttausenden, bis Millionen Tieren bestehen können. Die Art nistet überwiegend im Boden, insbesondere in sandigen Bereichen oder unter Pflasterflächen. Bei passenden Voraussetzungen können die Tiere auch in Gebäude eindringen.

Gefahr für Infrastruktur

Die invasive Ameisenart gilt zwar für Menschen als weitgehend ungefährlich, kann jedoch erhebliche Schäden anrichten. In mehreren Städten kam es bereits zu Problemen an Strom- und Internetleitungen sowie zu Schäden an Gehwegen und Gebäuden.

So erkennt man die Ameisenart

Die Tiere sind vollständig schwarz und etwa zwei bis vier Millimeter groß und können innerhalb eines Vorkommens unterschiedlich groß sein. Gleich große Tiere deuten häufig auf andere einheimische Arten hin.

Typisch sind breite, stark frequentierte, mehrspurige Ameisenstraßen, sowie mehrere Nester in unmittelbarer Nähe. Die einheimischen unproblematischen Arten bewegen sich einspurig.

Beim Zerdrücken entsteht häufig ein süßlich-chemischer Geruch.

Ausbreitung verhindern

Die Gemeinde empfiehlt

  • Pflanzgefäße und Wurzelballen sorgfältig kontrollieren, da die Ameisen häufig über Pflanzenhandel eingeschleppt werden.
  • Nahrungsquellen Reduzieren
    • Müllbehälter gut verschließen
    • Gartenabfälle ausschließlich über offizielle Sammelstellen entsorgen
    • Keine organischen Abfälle im Garten lagern
    • Blattläuse bei Befall reduzieren
    • Barrieren wie Leimringe oder Kieselgur regelmäßig erneuern
  • Grünschnitt richtig entsorgen
    • Schnittgut vor der Entsorgung kontrollieren, da Ameisen häufig im Wurzelbereich nisten.
    • Rückschnittarbeiten bieten sich besonders in den Wintermonaten an, wenn die Aktivität der Tiere geringer ist.

Hinweise zum Umgang

Der Umgang mit Tapinoma magnum erfordert je nach Situation unterschiedliche Maßnahmen.

  • Insektizide

Der eigenständige Einsatz von chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen. Handelsübliche Produkte wirken bei großen Kolonien oft nur eingeschränkt und können zudem andere Insekten beeinträchtigen. Fachbetriebe sind hier die geeigneten Ansprechpartner.

  • Hausmittel

Substanzen wie Essig, Zimt oder Natron können kurzfristig wirken, führen jedoch in der Regel nicht zu einer dauerhaften Lösung.

  • Heißwasser

Bei frei zugänglichen Nestern kann heißes Wasser eingesetzt werden, um die Anzahl der Ameisen zu verringern. Dabei ist auf mögliche Schäden an Pflanzen sowie auf die eigene Sicherheit zu achten.

  • Kieselgur

Dieses Pulver entzieht den Ameisen Feuchtigkeit und wird vor allem in Innenräumen oder geschützten Bereichen eingesetzt. Der entstehende Staub sollte nicht eingeatmet werden.

  • Nematoden

Mikroskopisch kleine Fadenwürmer können im Boden angewendet werden und beeinflussen die Entwicklung der Ameisenlarven. Sie gelten als unbedenklich für Menschen und Haustiere und eignen sich insbesondere für Grünflächen.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Wer einen Verdacht auf Tapinoma magnum hat, sollte Fotos der Tiere und ihrer Nester anfertigen und diese zur fachlichen Bestimmung an entsprechende Stellen weiterleiten. Wichtig ist eine eindeutige Identifikation, damit nicht versehentlich heimische Ameisenarten bekämpft werden.

Von eigenständigen Einsätzen mit Insektiziden wird ausdrücklich abgeraten. Experten empfehlen stattdessen kontrollierte Maßnahmen wie Heißwasserbehandlungen, Kieselgur oder Nematoden.

Verdachtsfälle melden

Beobachtungen aus der Bevölkerung tragen dazu bei, die Verbreitung besser zu erfassen.

1. Fotos aufnehmen
Platzieren Sie ein kleines Blatt Karopapier (ca. 5 cm) mit einem zuckerhaltigen Lockstoff wie Honig oder Sirup in der Nähe eines Nesteingangs oder einer Ameisenstraße.
Nach kurzer Zeit sammeln sich dort meist mehrere Tiere. Fotografieren Sie diese aus verschiedenen Perspektiven (von oben und von der Seite).

2. Bilder überprüfen lassen
Senden Sie die Fotos zusammen mit Angaben zum Fundort an das Forschungsprojekt „Tapinoma“ der Naturkundemuseen Stuttgart und Karlsruhe:
tapinoma((@))smns-bw.de
Sie erhalten eine Rückmeldung zur Artbestimmung.

Alternativ gibt es auch eine Meldeplattform:

https://artenkenntnis.info/de/anfragen/tapinoma-melden

3. Fund melden
Bestätigte Nachweise sollten zusätzlich an die Gemeinde Niefern-Öschelbronn gemeldet werden:
E-Mail:  osa(@)niefern-oeschelbronn.de
Telefon: 07233 9622-31 / 39

Bitte senden Sie uns den genauen Fundort, die Bestätigung des Museums und Fotos zu.

  

Information zur invasiven Ameisenart ,,Tapinoma Magnum‘‘

icon.crdate02.06.2026

Im Ortsteil Öschelbronn wurde erstmals die invasive Ameisenart ,,Tapinoma magnum‘‘ nachgewiesen. Die Gemeinde informiert Bürgerinnen und Bürger über mögliche Risiken und bittet um Mithilfe bei der Eindämmung der Ausbreitung. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Ameisenart breitet sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland aus. Besonders betroffen sind Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Fachleute warnen vor sogenannten „Superkolonien“, die aus Hunderttausenden, bis Millionen Tieren bestehen können. Die Art nistet überwiegend im Boden, insbesondere in sandigen Bereichen oder unter Pflasterflächen. Bei passenden Voraussetzungen können die Tiere auch in Gebäude eindringen. Gefahr für Infrastruktur Die invasive Ameisenart gilt zwar für Menschen als weitgehend ungefährlich, kann jedoch erhebliche Schäden anrichten. In mehreren Städten kam es bereits zu Problemen an Strom- und Internetleitungen sowie zu Schäden an Gehwegen und Gebäuden. So erkennt man die Ameisenart Die Tiere sind vollständig schwarz und etwa zwei bis vier Millimeter groß und können innerhalb eines Vorkommens unterschiedlich groß sein. Gleich große Tiere deuten häufig auf andere einheimische Arten hin. Typisch sind breite, stark frequentierte, mehrspurige Ameisenstraßen, sowie mehrere Nester in unmittelbarer Nähe. Die einheimischen unproblematischen Arten bewegen sich einspurig. Beim Zerdrücken entsteht häufig ein süßlich-chemischer Geruch. Ausbreitung verhindern Die Gemeinde empfiehlt • Pflanzgefäße und Wurzelballen sorgfältig kontrollieren, da die Ameisen häufig über Pflanzenhandel eingeschleppt werden. • Nahrungsquellen Reduzieren o Müllbehälter gut verschließen o Gartenabfälle ausschließlich über offizielle Sammelstellen entsorgen o Keine organischen Abfälle im Garten lagern o Blattläuse bei Befall reduzieren o Barrieren wie Leimringe oder Kieselgur regelmäßig erneuern • Grünschnitt richtig entsorgen o Schnittgut vor der Entsorgung kontrollieren, da Ameisen häufig im Wurzelbereich nisten. o Rückschnittarbeiten bieten sich besonders in den Wintermonaten an, wenn die Aktivität der Tiere geringer ist. Hinweise zum Umgang Der Umgang mit Tapinoma magnum erfordert je nach Situation unterschiedliche Maßnahmen. • Insektizide Der eigenständige Einsatz von chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen. Handelsübliche Produkte wirken bei großen Kolonien oft nur eingeschränkt und können zudem andere Insekten beeinträchtigen. Fachbetriebe sind hier die geeigneten Ansprechpartner. • Hausmittel Substanzen wie Essig, Zimt oder Natron können kurzfristig wirken, führen jedoch in der Regel nicht zu einer dauerhaften Lösung. • Heißwasser Bei frei zugänglichen Nestern kann heißes Wasser eingesetzt werden, um die Anzahl der Ameisen zu verringern. Dabei ist auf mögliche Schäden an Pflanzen sowie auf die eigene Sicherheit zu achten. • Kieselgur Dieses Pulver entzieht den Ameisen Feuchtigkeit und wird vor allem in Innenräumen oder geschützten Bereichen eingesetzt. Der entstehende Staub sollte nicht eingeatmet werden. • Nematoden Mikroskopisch kleine Fadenwürmer können im Boden angewendet werden und beeinflussen die Entwicklung der Ameisenlarven. Sie gelten als unbedenklich für Menschen und Haustiere und eignen sich insbesondere für Grünflächen. Hinweise für Bürgerinnen und Bürger Wer einen Verdacht auf Tapinoma magnum hat, sollte Fotos der Tiere und ihrer Nester anfertigen und diese zur fachlichen Bestimmung an entsprechende Stellen weiterleiten. Wichtig ist eine eindeutige Identifikation, damit nicht versehentlich heimische Ameisenarten bekämpft werden. Von eigenständigen Einsätzen mit Insektiziden wird ausdrücklich abgeraten. Experten empfehlen stattdessen kontrollierte Maßnahmen wie Heißwasserbehandlungen, Kieselgur oder Nematoden. Verdachtsfälle melden Beobachtungen aus der Bevölkerung tragen dazu bei, die Verbreitung besser zu erfassen. 1. Fotos aufnehmen Platzieren Sie ein kleines Blatt Karopapier (ca. 5 cm) mit einem zuckerhaltigen Lockstoff wie Honig oder Sirup in der Nähe eines Nesteingangs oder einer Ameisenstraße. Nach kurzer Zeit sammeln sich dort meist mehrere Tiere. Fotografieren Sie diese aus verschiedenen Perspektiven (von oben und von der Seite). 2. Bilder überprüfen lassen Senden Sie die Fotos zusammen mit Angaben zum Fundort an das Forschungsprojekt „Tapinoma“ der Naturkundemuseen Stuttgart und Karlsruhe: tapinoma(@)smns-bw.de Sie erhalten eine Rückmeldung zur Artbestimmung. Alternativ gibt es auch eine Meldeplattform: https://artenkenntnis.info/de/anfragen/tapinoma-melden 3. Fund melden Bestätigte Nachweise sollten zusätzlich an die Gemeinde Niefern-Öschelbronn gemeldet werden: E-Mail: osa@niefern-oeschelbronn.de Telefon: 07233 9622-31 / 39 Bitte senden Sie uns den genauen Fundort, die Bestätigung des Museums und Fotos zu.

Information zur invasiven Ameisenart ,,Tapinoma Magnum‘‘

Im Ortsteil Öschelbronn wurde erstmals die invasive Ameisenart ,,Tapinoma magnum‘‘ nachgewiesen. Die Gemeinde informiert Bürgerinnen und Bürger über mögliche Risiken und bittet um Mithilfe bei der Eindämmung der Ausbreitung.

Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Ameisenart breitet sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland aus. Besonders betroffen sind Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Fachleute warnen vor sogenannten „Superkolonien“, die aus Hunderttausenden, bis Millionen Tieren bestehen können. Die Art nistet überwiegend im Boden, insbesondere in sandigen Bereichen oder unter Pflasterflächen. Bei passenden Voraussetzungen können die Tiere auch in Gebäude eindringen.

Gefahr für Infrastruktur

Die invasive Ameisenart gilt zwar für Menschen als weitgehend ungefährlich, kann jedoch erhebliche Schäden anrichten. In mehreren Städten kam es bereits zu Problemen an Strom- und Internetleitungen sowie zu Schäden an Gehwegen und Gebäuden.

So erkennt man die Ameisenart

Die Tiere sind vollständig schwarz und etwa zwei bis vier Millimeter groß und können innerhalb eines Vorkommens unterschiedlich groß sein. Gleich große Tiere deuten häufig auf andere einheimische Arten hin.

Typisch sind breite, stark frequentierte, mehrspurige Ameisenstraßen, sowie mehrere Nester in unmittelbarer Nähe. Die einheimischen unproblematischen Arten bewegen sich einspurig.

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Die Gemeinde empfiehlt

  • Pflanzgefäße und Wurzelballen sorgfältig kontrollieren, da die Ameisen häufig über Pflanzenhandel eingeschleppt werden.
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Hinweise zum Umgang

Der Umgang mit Tapinoma magnum erfordert je nach Situation unterschiedliche Maßnahmen.

  • Insektizide

Der eigenständige Einsatz von chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen. Handelsübliche Produkte wirken bei großen Kolonien oft nur eingeschränkt und können zudem andere Insekten beeinträchtigen. Fachbetriebe sind hier die geeigneten Ansprechpartner.

  • Hausmittel

Substanzen wie Essig, Zimt oder Natron können kurzfristig wirken, führen jedoch in der Regel nicht zu einer dauerhaften Lösung.

  • Heißwasser

Bei frei zugänglichen Nestern kann heißes Wasser eingesetzt werden, um die Anzahl der Ameisen zu verringern. Dabei ist auf mögliche Schäden an Pflanzen sowie auf die eigene Sicherheit zu achten.

  • Kieselgur

Dieses Pulver entzieht den Ameisen Feuchtigkeit und wird vor allem in Innenräumen oder geschützten Bereichen eingesetzt. Der entstehende Staub sollte nicht eingeatmet werden.

  • Nematoden

Mikroskopisch kleine Fadenwürmer können im Boden angewendet werden und beeinflussen die Entwicklung der Ameisenlarven. Sie gelten als unbedenklich für Menschen und Haustiere und eignen sich insbesondere für Grünflächen.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Wer einen Verdacht auf Tapinoma magnum hat, sollte Fotos der Tiere und ihrer Nester anfertigen und diese zur fachlichen Bestimmung an entsprechende Stellen weiterleiten. Wichtig ist eine eindeutige Identifikation, damit nicht versehentlich heimische Ameisenarten bekämpft werden.

Von eigenständigen Einsätzen mit Insektiziden wird ausdrücklich abgeraten. Experten empfehlen stattdessen kontrollierte Maßnahmen wie Heißwasserbehandlungen, Kieselgur oder Nematoden.

Verdachtsfälle melden

Beobachtungen aus der Bevölkerung tragen dazu bei, die Verbreitung besser zu erfassen.

1. Fotos aufnehmen
Platzieren Sie ein kleines Blatt Karopapier (ca. 5 cm) mit einem zuckerhaltigen Lockstoff wie Honig oder Sirup in der Nähe eines Nesteingangs oder einer Ameisenstraße.
Nach kurzer Zeit sammeln sich dort meist mehrere Tiere. Fotografieren Sie diese aus verschiedenen Perspektiven (von oben und von der Seite).

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Senden Sie die Fotos zusammen mit Angaben zum Fundort an das Forschungsprojekt „Tapinoma“ der Naturkundemuseen Stuttgart und Karlsruhe:
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