Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Bürgermeisterin Birgit Förster

am vergangenen Freitag hat uns die 8. Corona-Verordnung der Landesregierung erreicht und über das Wochenende folgten ihr zahlreiche weitere Verordnungen, die die Rückkehr in ein normales Leben organisieren sollen.

Die Rückkehr zur Normalität gestaltet sich tatsächlich aufwendiger als das Herunterfahren des Alltagslebens vor vielen Wochen.

Wir sind im Rathaus nun vor die Aufgabe gestellt, all diese Regelungen für unsere Gemeinde vor Ort umzusetzen. Deshalb haben wir bereits mit Geschäften, Gastronomie sowie den Sportvereinen Kontakt aufgenommen, um individuelle Lösungen und Hygienekonzepte auszuarbeiten und abzustimmen. Auch mit den anderen Vereinen werden wir uns in Kürze abstimmen, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Die Schulen und Kitas arbeiten an ihren Konzepten und schaffen Möglichkeiten.

Seit dem Ausbruch des Virus und der damit verbundenen Pandemie ist es meine Aufgabe als Bürgermeisterin und die Aufgabe der Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger von Niefern-Öschelbronn zu schützen und insbesondere Gefahren für die Menschen in unserer Gemeinde zu minimieren, die durch ihr Alter oder durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind.

Unser Ziel war und ist es, den Virus auszubremsen.
Gemeinsam mit Ihnen ist uns das bisher hervorragend gelungen!

Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihr besonnenes und rücksichtsvolles Handeln ist es uns gelungen, die Ausbreitung des Virus in unserer Gemeinde und in der Region einzudämmen.

Nun gilt es dies auf unser künftiges Handeln zu übertragen. Mit Sorge beobachte ich die Diskussionen in den Medien, die Demonstrationen und wie eine bisher verständnisvolle Stimmung zu kippen droht. Es ist erschreckend, wie extreme Gruppierungen sich die Angst der Menschen zunutze machen, um zu manipulieren und zu radikalisieren.

Prüfen Sie bitte alle Informationen auf ihre Herkunft, Zusammenhang und Glaubhaftigkeit. Danke.

Zu Beginn der Pandemie erreichten uns im Rathaus zahlreiche besorgte Anrufer, die sogar soweit gingen, zu fragen, wie man denn infizierte Nachbarn erkennen würde...
Und nun sind es die gleichen Personen, die nach Demokratie schreien und sich in Ihren Menschenrechten eingeschränkt fühlen...

„In der Krise beweist sich der Charakter.“ hat Helmut Schmidt (1918-2015) einmal gesagt.

Als Bürgermeisterin stehe ich hinter allen bisherigen Regelungen und bin froh und dankbar, um jeden Mitmenschen, den diese Regelungen bisher geschützt haben. Es ist meines Erachtens durchaus vertretbar, die sogenannte A-H-A Formel einzuhalten und dennoch durch gezielte Maßnahmen zu einer Normalität zurückzukehren und gemeinsam die heimische Wirtschaft anzukurbeln.

Die A-H-A Formel bedeutet Abstand halten (zum gegenseitigen Schutz), Hygiene (sollte eigentlich immer selbstverständlich sein) und Alltagsmasken.

An der Alltagsmaske scheiden sich derzeit die Meinungen. Es ist tatsächlich befremdlich und auch sicher nicht notwendig, wenn Menschen in Autos, auf Fahrrädern, beim Spazieren gehen, Joggen oder Wandern mit Masken rumlaufen. Das ist definitiv am Ziel vorbei, aber auch nirgendwo vorgeschrieben.
Die Mund-Nasen-Bedeckung macht in öffentlichen Verkehrsmitteln Sinn, beim Einkaufen und dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen. Das entspricht den aktuellen Empfehlungen.

Sie schränkt aber bestimmt keine Menschenrechte ein! ... oder diskutieren Sie mit Ihrem Kollegen oder Nachbarn darüber, ob er oder sie bekleidet das Haus verlässt?

Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, wie sich unsere nächsten Wochen und Monate entwickeln. Achten Sie auf sich selbst, ihre Gesundheit und schützen Sie dadurch auch andere...

DANKE

Ihre
Birgit Förster
Bürgermeisterin

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

Schließen