Die Bürgermeisterin informiert: „Von drauß` vom Walde komme ich her…“

Bürgermeisterin Birgit Förster

Nein! Ich berichte noch nicht von Weihnachten…

Aber dennoch möchte ich Ihnen heute ein paar Informationen zu unserem Wald zukommen lassen.

Unsere Gemarkung umfasst insgesamt  2.202 ha und davon sind 525 ha Waldfläche.

Das ist ein Viertel unserer Gesamtfläche und Grund genug, sich intensiv mit diesem Bereich auseinander zusetzen.

Unser Wald ist geprägt von Artenvielfalt und einem soliden Baumbestand. Buche, Eiche, Tanne, Fichte und Kiefer dominieren das Bild.

Jährlich werden ca. 4500 Festmeter Holz eingeschlagen und unser gemeindeeigener Förster hat hierbei ein wachsames Auge auf die Entwicklung und die Gesundheit unseres Waldes.

Der Wald dient uns nicht nur als Erholungsraum am Wochenende oder nach Feierabend und steuert damit nachweislich zu unserem Gesundheitszustand bei.

Er sorgt darüber hinaus für saubere Luft, sauberes Wasser und für Bodenfruchtbarkeit. Er dient dem Klima-,Biotop- und dem Artenschutz.


Für die Gemeinde ist er aber gleichzeitig auch Wirtschaftsunternehmen und Einnahmequelle. Jährlich werden durch den Holzverkauf ca. 200.000,- € Einnahmen erzielt.

Dies ist natürlich nur möglich, wenn wir den Wald in seiner Entwicklung und damit auch in der Verjüngung nachhaltig unterstützen.

Wie Sie auf einen Bild sehr deutlich sehen können ist die gesteuerte Aufforstung eine Möglichkeit, den Wald aktiv zu verjüngen. Diese Variante ist jedoch sehr aufwendig und kostenintensiv.

Eigentlich hat der Wald alles, was er zur eigenen Verjüngung braucht.

Der Wald ist an den meisten Stellen ausreichend lichtdurchflutet und bekommt genug Wasser. Die Samen werden vor Ort verteilt. Durch den Klimawandel hat leider auch unser Wald mit sich verändernden Bedingungen zu kämpfen. Alleine dieses Jahr rechnen wir deshalb mit Schadholz in der Menge, die in etwa einem Jahreseinschlag entspricht.

Umso wichtiger ist es, dass unser Wald sich natürlich verjüngt. Diese Pflanzen sind stabiler und robuster, da sie zum einen tiefer verwurzelt sind und sich zum anderen direkt unter den Bedingungen vor Ort entwickeln.

Eine weitere Gefahr für den Wald ist neben den sich verändernden Klimabedingungen auch der Wildverbiss. Wie viele Waldbesitzer ist auch die Gemeinde Niefern-Öschelbronn hier gefordert, ein gesundes Maß an Wildbestand sicher zu stellen. Junge Triebe werden verbissen und der Waldbestand wird dadurch in seiner Entwicklung geschädigt. Aus diesem Grund stehen Verwaltung, Gemeinderat und Jagdpächter aktuell in einem engen Dialog und tauschen sich regelmäßig über geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Verbissschäden aus.


Wissen Sie eigentlich, wieviel Holz in unserem Wald in 45 Minuten wächst?

Die Lösung finden Sie auf dem Marktplatz in Niefern


Ihre

Birgit Förster

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